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Prävention in der TCM

Die Prävention in der TCM

Eigenverantwortliche Lebenspflege für eine starke Lebensenergie

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Prävention eines der wichtigesten und unerlässlichen Bestandteile einer ausgewogenen Gesundheit. So wurden traditionell Ärzte früher nur bezahlt, wenn der Patient gesund blieb.

Der angesehenste Arzt schützt vor Krankheiten und arbeitet präventiv:

Man sollte nicht erst beginnen einen Brunnen zu graben, wenn man Durst bekommt.

Der Gelbe Kaiser (Huángdì Nèijīng / 黃帝內經)

Einige unserer Lebensgewohnheiten sind nicht immer vom bestem Nutzen für unsere Gesundheit und wir hinterfragen sie erst wirklich, wenn es einschneidende gesundheitliche Erfahrungen erfordern.

Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel ein Gesundheitskonzept näher bringen, dass Sie in die Lage versetzt, Ihre Gesundheit zu erhalten und Zusammenhänge von krankmachenden Faktoren besser zu verstehen.

Was ist Gesundheit?

Die WHO (Welt Gesundheits Organisation) definiert Gesundheit wie folgt:
Der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
Meist befinden wir uns eher selten und nur zeitweise in einen derartigen Zustand, oder?

In unseren Breitengraden kommt erschwerdend dazu dass wir üblicherweise erst dann zum Arzt gehen, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Das heißt wir sind es gewohnt Krankheiten zu behandeln und zu eliminieren, statt die Gesundheit zu erhalten. Medizinisch wird in der Regel auch nur etwas unternommen, wenn messbare bzw. sichtbare Befunde gesichtert werden können. Aber ist es dann vielleicht im eigentlichen Sinne bereits zu spät?

Stellen Sie sich vor sie rasen mit ihrem Auto auf eine Klippe zu. Sollten Sie erst dann reagieren, wenn Sie über die Leitplanke fliegen?

Aus Sicht der TCM und aus meiner Erfahung heraus ist Gesundheit kein statischer Punkt sondern ein Bereich mit einer oberen und einer unteren Grenze. Ganz oben steht die WHO-Definizion der Gesundheit: Vollkommene Gesundheit auf allen Ebenen, die in der Regel von kurzer Dauer ist.

Die untere Grenze dieses Bereichs beschriebt den Übergang in die Krankheit. Befinden wir uns noch oberhalbt dieser Line kränkeln wir, rutschen wir unter diese Grenze werden wir krank.

Warum das so ist?

Wir alle müssen uns unseren alltäglichen Aufgaben stellen und diese meistern, in dieser schnelllebigen Zeit um so mehr. Je nach Lebensgewohnheiten wird unsere Gesundheit mehr oder weniger beeinflusst.

Je mehr unsere Gesundheit negativ beeinfluss wird, desto schneller nähern wir uns der unteren Grenze und werden krank. Ein Zustand in dem unser Körper & Geist uns mitzuteilen versucht, dass etwas nicht stimmt. Oft wird diese Message missverstanden und mit entsprechenden Medikamenten unterdrückt oder schlichtweg ignoriert. “The Show must go on!”

Nach einer Weile rutscht man unter diese Grenze und hat dauerhaft mit Sympthomen zu kämpfen.

Dieser Weg zu einer Erkrankung ist nach meiner Erfahrung zu ca. 90% zutreffend. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die gute Nachricht ist, Sie können durch eine Veränderung der Lebensumstände den aktuellen Zustand positiv beeinflussen.

Wenn die gesundheitsbeeinflussenden Gewohnheiten (positiv/negativ) nicht bewusst sind, wie soll dann die Gesundheit erhalten werden? Es mag den Anschein erwecken, die Erkrankung sei aus heiterem Himmel gekommen und hätte zufällig eine Person ergewählt. Das ist in der Regel nicht der Fall.

Aus meiner Sicht ist Gesundheit kein dauerhafter fixer Zustand. Gesundheit ist die Kunst der Balance und der Harmonie.

In den folgenden Artikel werde ich Ihnen eröffnen, welche Faktoren auf die Gesundheit Einfluss nehmen und Sie dadurch Balance und Harmonie in Ihr Leben bringen.

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