Akupunktur Praxis in München

Effektive Kombination verschiedene Akupunktur-Stile für individuelle Beschwerden

Akupunktur = Traditionelle Chinesische Medizin?

Die Akupunktur ist ein Teil der Chinesischen Medizin und im Allgemeinen aus der Schmerztherapie (z.B. Migräne/Kopfschmerz, Rückenschnerzen, ...) bekannt. Zum Großteil kommen Patienten in meine Münchner Akupunktur-Praxis wegen Schmerzen und sind überrascht, dass man damit auch andere Symptome behandeln kann. Die Akupunktur greift über einen Jahrtausende gereiften Wissensschatz zurück und kann bei Schmerzen, Verdauungsstörungen, Allergien, psychosomatischen Erkrankungen und vielen weiteren Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden.

Als Teil des großen Ganzen wird die Akupunktur wirkungsvoll mit Moxibustion / Schröpfen / Guasha, wohltuenden chinesischen Heilkräutern, Tuina-Massage, 5 Elemente-Ernährung und Qi Gong individuell kombiniert.

Das chinesischen Schriftzeichen für Akupunktur (针灸) setzt sich aus zwei Zeichen zusammen. Zum einen aus dem Zeichen "Zhen" (针) für "Nadel stehen" und zum anderen aus dem Zeichen "Jiu" (灸) für "Moxa"(Beifusskraut auf der Akupunkturnadel verglimmt) zusammen. Direkt übersetzt steht die Zeichen kombination für "Heiße Nadel". Die Akupunktur wird und wurde in der Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) immer in Kombination angewandt.

Als TCM-Heilpraktiker mit voller Überzeugung und Herz für die Tratidionelle Chinesische MedizinTradition ergänze ich in meiner Münchner TCM-Praxis die Akupunktur sinvoll mit anderen Methoden (Moxibustion, Schröpfen, Guasha, ...) und kombiniere effektiv verschiedene Akupunktur-Stile miteinander.

Die "eine" Akupunktur existiert für mich nicht! Ich sehe die Akupunktur als einen großen Werkzeugkasten, der dem wissenden und sensitiven TCM-Behandler vielfältige Möglichkeiten bietet, die individuelle passende Kombination für den Patienten zu finden und Erkrankungen effektiv zu behandeln.

Vor Beginn einer TCM-Behandlung bildet die Basis einer erfolgreichen Akupunktur stets eine exakte Puls- und Zungendiagnose, da die Akupunktur nicht zwangsläufig am schmerzhaften Areal angewandt wird. Für eine nachhaltige Besserung der Beschwerden ist es in der Chinesischen Medizin sehr wichtig, die Ursache des Symptoms zu behandeln und nicht das Symptom selbst.

In meiner Praxis in München verwende ich hauchdünne Akupunktur-Nadeln und wenige ausgewähle Akupunkturpunkte für eine angenehme und wirkungsvolle Akupunktur.

Wie wirkt Akupunktur?

Ziel der Akupunktur ist es über bestimmte Eintrittstellen (Akupunkturpunkte), die knapp unterhalb der Haut liegen, die Lebensenergie (Qi) des Körpers zu harmonisieren.

Das Qi fließt in Energieleitbahnen, die den ganzen Körper durchziehen und ein energetisches Netzwerk bilden. Sie verbinden nicht nur Akupunkturpunkte, miteinander, sondern über die inneren Verläufe auch die Organe. Ist der Energiefluß gestört, können sich daraus Schmerzen und Krankheiten entwickeln.

Die Regulierung und Harmonisierung erfolgt, je nach bestehenden Symptomen, über ausgewählte Akupunkturpunkte auf verschiedenen Energieleitbahnen. In der Regel werden zwischen 8 und 20 Nadeln verwendet. Das oberste Ziel dabei ist die Harmonisierung und Erhaltung Lebensenergie bzw. der Gesundheit.

Die Selbstheilungskräfte werden reaktiviert, damit eine wahre und nachhaltige Heilung stattfinden kann. Hierfür werden hauchfeine Akupunkurnadeln in die Akupunkturpunkte so gut wie schmerzfrei eingestochen.

Versuche, die komplexen über mehrer tausend Jahre gereiften Akupunktur-System in ihrer Wirkung wissenschaftlich zu erklären, sehen so aus: "Ein Akupunkturpunkt ist eine Zusammenballung von Nerven-, Lymph- und Blut-Geflechten. Durch die Stimmulation der Geflechte werden Neurotransmitter ausgeschüttet, die regulierend auf den Körper und Geist wirken."
Apropos Wissenschaft: Wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit der Akupunktur.

Im Laufe der Geschichte haben sich viele Akupunkturarten mit unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkten entwickelt. Neben der traditionellen chinesischen Körperakupunktur kombiniere ich verschiedene Akupunkturstile, um einen optimalen Behandlungserfolg für meine Patienten zu erzielen.

Welche Akupunktur-Stile kombinieren ich in meiner TCM-Praxis in München?

  • Die klassischen Meridian-Akupunktur

    Der klassischen Akupunkur (TCM) sind 365 klassische Akupunkturpunkte bekannt, die sich auf 12 paarige und 8 unpaarige Energieleitbahnen (Meridiane) verteilen. Dazu kommen noch ein paar Extra-Punkte, die keinen Meridian-Bezug haben. Dieser Stil ist die im Allgemeinen bekannte Akupunktur, die in der Regel von den Universitäten und Ausbildungszentren gelehrt wird. Sie basiert auf der klassischen Lehre des Yin und Yang.
  • Akupunktur nach Meister Tong in der TCM

    Meister Tongs Akupunktur ist ein alter Familienstil, den Meister Tong bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Taiwan praktizierte. Sein Akupunktursystem zeichnet sich durch die Verwendung von nur wenigen Nadeln aus. Die Akupunktur nach Meister Tong ist heute in Taiwan und den USA vor allem wegen ihrer großen Effizienz im Bereich der Schmerzbehandlung überaus beliebt und verbreitet.
  • Triggerpunkt-Akupunktur in der TCM

    Triggerpunkte sind chronisch verkrampfte Muskelpartien, deren Schmerzen tief in den Körper ausstrahlen. Es handelt sich um kleinste Verspannungszentren, die durch akute und chronische Überlastungen in jedem Muskel auftreten können. Da der Mensch über 400 Muskeln hat, könnenTriggerpunkte für viele Schmerzen ganz oder zum Teil verantwortlich sein. Triggerpunkt-Akupunktur löst die Verspannungszentren auf, manchmal sogar mit sofortiger Wirkung. Die ersten 1-2 Tage nach der Behandlung verspürt der Patient eine Art Muskelkater.
  • Ohrakupunktur

    Die Ohrakupunktur (auch als Auriculo-Therapie bezeichnet) ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins Altertum zu Hippokrates (5. Jh. v. Chr.). Hinweise auf die Ohrakupunktur finden sich auch in 2000 Jahre alten chinesischen Schriften und im alten Ägypten. Im Ohr ist der gesamte Mensch abgebildet. Für den Akupunkteur ist unser Ohr wie ein offenes Buch: Schwächen und Krankheiten des Körpers kann er an ihm erkennen und behandeln.
  • Chinesische Schädelakupunktur

    Die Chinesische Schädelakupunktur wurde von Neurochirurgen entwickelt und orientiert sich an der Neuroanatomie. Die zu bestimmten Funktionen gehörenden Hirnareale werden außerhalb des Schädels indirekt stimuliert. Hier wird auch häufig eine milde Elektrostimulation eingesetzt. So können betroffene Areale zur Harmonisierung angeregt werden. Bei Schädel- und Hirnverletzten soll ein Umlernprozess des Gehirns getriggert werden: gesunde Areale des Gehirns übernehmen Ersatzfunktionen für ausgefallene Muster (z.B. die Bewegung einer Extremität).
  • Nadeltechniken und Nadel-Arten

    Ein großer Faktor für eine wirkungsvolle Akupunktur sind die Nadel-Techniken und die verwendeten Nadel-Arten. Es gibt zum Einen unterschiedliche Größen und Längen der Nadeln, die abgestimmt nach Anwendung abgestimmt werden sollten. Zum Anderen variiere ich unterschiedliche Nadel-Typen: Nadelstärke und Nadelform haben differenzierte Anwendungsmöglichkeiten. Die Nadeltechniken beeinflussen die Wirkung und Wirkrichtung der Akupunkturnadel.



Die Akupunktur ist eine der 5 Behandlungs-Säulen und wird mit folgenden ergänzenden Behandlungen kombiniert:

In meiner Münchner TCM-Praxis empfehle ich die individuelle und konsequente Anwendung der Akupunktur in Form einer TCM-Kur.

Im Sinne der Prävention ist nach einer TCM-Kur in größeren Abständen eine Akupunkturbehandlung sinvoll, um den erwirkten Gesundheitszustand zu integrieren und zu erhalten.

Jetzt anfragen